Einige Hauptprobleme beim Versuch, sich auf gemeinsame Verfahren des Begründens zu einigenWas heißt 'rational'?
Drei nicht gerade unproblematische
philosophische Grundüberzeugungen greifen in der
Geistesgeschichte und heute immer noch unübersehbar ineinander
und prägen das Verständnis dessen mit, was als rational
gelten soll,
a) die Behauptung einer
Sein-Sollens-Schranke in der Ethik, die l ...
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Modell Europa – eine Sackgasse? Wohlstand zum Nulltari, eine reine Geldangelgenheit (nicht lektorierter Rohentwurf)Erzwungener Beistand
Die Notenbankpolitik der EZB hat unserer Ansicht
nach die marktwirtschaftlichen Regeln der Kapitalmärkte außer
Kraft gesetzt und klammen Staaten und unseriös haushaltenden
Regierungen durch ihre Niedrigzinspolitik einen Zugang zu den
Kapitalmärkten erzwungen. Natürlich kann man in diesen
Fällen nicht die normale Vorstellung einer Zwangswirkung
unterstellen, sie ist spezieller. In unseren Kontexten, wenn der
Begriff Zwang auftaucht, dann haben wir staatliche Rechtsmittel zur
Durchsetzung von Interessen im Auge. Diese Rechtsmittel b ...
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>Monopol – ... ein Straftatbestand, ... ein Paradigmenwechsel, Das Missverständnis vom Wettbewerb (nicht lektorierter Rohentwurf)Konkurrenz - Auf Leben und Tod
Konkurrenz
konnotiert also nicht zufällig mit Krieg und die
Begriffsrethorik ist dementsprechend auch nicht zufällig
ähnlich. Ohne auf die endlose Reihe der Ausdrücke aus der
Schlachtenplanung- und -taktik eingehen zu wollen, geht es hier wie
dort nur um Sieg oder Niederlage. Den Konkurrenten aus dem Wettbewerb
schlagen ist die Kurzformel für das wichtigste Ordnungsprinzip
des Konkurrenzdenkens jener Jahre, die vom Kalten Krieg politisch und
von der Konzentration des Industriekapitals geprägt ...
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Wettbewerb – Entdeckung und Disruption, Die Mitte ist nicht mehr Maß (nicht lektorierter Rohentwurf)Grenzen der Oekonomik
Im
marktwirtschaftlichen Wettbewerb ist nichts in Stein gemeißelt.
Hier gibt es keine lang anhaltenden Positionen oder Stellungen, die
man halten oder verteidigen könnte. Elastischer Mitgang mit den
Veränderungen auf den Märkten ist die einzige
Fortbewegungsart. Dies gilt für das Kapital, auch für den
Faktor Arbeit. Alles und jeder steht ständig unter dem Einfluss
von Veränderungen ...
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Macht-Metaphysik, Macht-Aufklärung, Macht-Ergreifung, Macht-RechtMacht-Benefits
Jemandem zugute kommen (intransitiv), von etwas profitieren sind
nur zwei von unzähligen Bedeutungen des Begriffs: Benefit, der
heute den Begriff des Gemeinwohls aus aristotelischer Zeit
substituiert hat. Und um weitere Missverständnisse zu vermeiden,
operieren moderne utilitaristische Theorien, allen voran die
Wirtschaftswissenschaften bzw. die Volkswirtschaft nicht mehr mit dem
Begriff des Nutzens, sondern gleich mit dem viel weiteren Begriff des
menschlichen Wohlergehens.
Glückseligkeit als höchstes Gut erkennt Ka ...
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Ästhetik: Rückblick auf AnfängePeter Brook macht seit 70 Jahren Theater
Zwei Videos zur Diskussion über Peter Brooks Reflexionen auf Regie ...
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Harry Frankfurt über die WahrheitsliebeHarry Frankfurt „Die schwächste aller Leidenschaften“
Ist das jetzt ein
'leichter Text'?
Wir haben ihn
gleichsam in zwei Teile portioniert. Im ersten Teil ging es um
Frankfurts These, dass dasjenige, was uns eigentlich verletzt, wenn
uns jemand belügt, dreierlei ist ...
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Zur Begründung der Ethik bei Emmanuel LévinasEmmanuel Lévinas:
„Könnte es sein, dass die Moral uns zum Narren hält?“
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Ethik am Rande einer Lektüre von Emmanuel
Lévinas, »Totalität und Unendlichkeit, Versuch
über die Exteriorität«, Freiburg/München 1993
2002 (Original: »Totalité et Infini: essai sur
l'extériorité«, 1961))
Download: Auszug aus Emmanuel Lévinas 'Totalität und Unendlichkeit'
Wir haben begonnen,
uns mit der Ausgangsfrage von 'Totalität und Unendlichkeit' von
Emmanuel Lévinas zu befassen. Könnte es sein, so
lautet diese Frage, dass die Moral uns zum Narren hält?
In anderen Worten: Könnte es sein, dass Mensche ...
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