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Aus dem Inhalt:

Absolute und relative Konzentration, Konzentration und Konkurrenz, Krisen und Selbsterneuerungen, ... und Größen       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Kapitalkonzentration – Monopolisierung

Marx geht, modern formuliert, von einer inhärenten Instabilität marktwirtschaftlicher Systeme aus. Folgt man seinen Bestimmung der Kapital- und der Arbeitsmarktprozesse, dann drängt sich die These auf, dass sich marktwirtschaftliche System von der freien, vollständigen Konkurrenz zu monopolkapitalistischen Systemen hin entwickeln und sich im Prozess dieser Entwicklung die Monopole mit dem Staat, mit den institutionellen Trägern staatlicher Macht mehr oder weniger eng verschmelzen. Dem ist in dieser Allgemeinheit aus historisch-empirischer Sicht nichts hinzu zu f&uu ...

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Politische und ökonomische Krise, Aufstand gegen den Erfolg Ende des Laissez-faire?       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Transformation versus Krise

Bevor wir in dem Gedanken der Transformation der Marktwirtschaft weiter gehen, soll eine kurze Besinnung auf den Zusammenhang zwischen Transformation und Krise helfen. Wenn wir von einer Krise der Marktwirtschaft sprechen, ist nicht nur der Begriff Krise generell zu klären, sondern, insofern wir behaupten, dass diese Krise, so sie stattfindet, menschengemacht ist, auch die Frage zu beantworten, wer maßgeblich die Krise zu verantworten hat. Wer löst eine Krise aus? ist die Frage, die sich stellt, wenn mehrere Personen beteiligt sind. Nun wissen wir, dass e ...

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Der Arbeitsbegriff

Zwei etablierte Begriffe verbinden heute ökonomische Ordnungsvorstellungen mit dem Versorgungsanspruch des Einzelnen: der Begriff der Arbeit und der Begriff der Menschenr ...

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Überprüfbarkeit von Algorithmen?

Überprüfbarkeit - Fehlerquellen - Transparenz:

Von der Entwicklung eines Algorithmus bis zu seiner Anwendung und den Handlungen, die auf seinen Ergebnissen basieren, sind oftmals eine große Menge verschiedener Subjekte beteiligt (s. Abb ...

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Michael Seibel - Intimitäten aus dem Verhältnis von Recht und Tugend

Kurze Kritik der Gerechtigkeit

Gerechtigkeit ist bekanntlich die platonische Tugend par exellence und zugleich einer der großen normativen politischen Schlüsselbegriffe. Die Formel »suum cuique«, gerecht ist eine Handlung, wenn sie jedem das gibt, was ihm zukommt, dürfte neben der goldenen Regel („Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“) einer der zustimmungsfähigsten Formeln der gesamten Ethik sein ...

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Ästhetik: Chor und Scherbengericht ...

Aischylos - Orestie

In Erinnerung an die Inszenierung von Peter S ...

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Souveränitätsversprechen und Fremdenfeindlichkeit

“Deutsche Leitkultur“ - zur Metaphysik des Ressentiments

Die Verankerung des kulturellen Erbes in jedem von uns ist, so unterschiedlich sie ist, nicht prinzipiell unterschieden von der Verankerung einer Schuhmarke im gemeinsamen Geschmacksuniversum einer Schulklasse. Sie ist allerdings un(?)endlich verschlungener, facettenreicher, geschichtsdurchtränkter, in sich gefalteter, emergenter, aber durchaus nicht in Teilbereichen unentwirrbar. So wie man ein Fadenknäuel zumindest in Teilabschnitten entwirren kann, auch wenn man vielleicht am gesamten Knäuel scheitert, lässt sich auch das, was - wenn es sich um ein b ...

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Wie das Gehirn Klavierspielen lernt

Lebendig oder tot?
Die Seele

Protokoll vom 17.12.2014 Ich möchte unsere Einführung zum Begriff der Seele etwas vertiefen. Wir sagten: ›Seele‹, die griechische Übersetzung ist psyche, die lateinische anima, ist bei den alten Griechen der Begriff für das, was einen lebendigen Org ...

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Ästhetik: difference that makes a difference?

Schrumpfende Inhalte?

Bildende Kunst der Moderne und Gegenwart macht es Betrachtern und Interpreten nicht eben leicht, die Frage nach ihrem Inhalt zu stellen. Diese Schwierigkeit besteht nicht wegen der schieren Vielfalt möglicher Inhalte. Inhalt umfasst immer Mannigfaltigkeit. Ist die Unterscheidung von Form und Inhalt noch irgendwie hilfreich bei der Identifikation eines Objekts als ...

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Ästhetik: Zur Arbeit von Peter Brook

Der leere Raum

Wir sind dabei, einen philosophischen Begriff von Ästhetik zu erarbeiten. Und wir sind dabei ganz am Anfang. Nicht ganz natürlich. Selbstverständlich ist uns bewusst, dass sich ein Kunstbegriff heute nicht mehr auf ein auch nur im mindesten allgemeingültiges Konzept der Schönheit mehr stützt und schon gar nicht auf bestimmte Abbildungsideale. Aber diese begründete Skepsis lässt sich nicht so ohne weiteres durch einen besseren Kunstbegriff füllen. Kann es heute überhaupt noch einen sinnvollen Begriff von Ästhetik geben? Das ist un ...

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Die Verdoppelung der Gegenwart

Die Repräsentation und das Fort-Da-Spiel

(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Rede Martin Heideggers, »Der Satz vom Grund«, aus Heidegger, Gesamtausgabe, Bd.10, S. 171 ff. Frankfurt 1997 (ursprünglich: 1955-1956))

Wieder gleich mitten hinein in Heideggers Text „Der Satz vom Grund“: ...

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Anläßlich der Lektüre Nietzsches

Schaden und Schmerz

(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)

Ich möchte auch diesmal meinem Protokoll der letzten Sitzung die Form eines Kommentars geben. Diesmal vor allem zur recht rätselhaften Äquivalenz von Schaden und Schmerz und zum Begriff des Tausches natürlich mit Blick auf Nietzsche, aber vor allem auch auf Marx. Die Äquivalenz von Schaden und Schmerz Wert ist eine (Un-)Gleichung. (Das ist so ziemlich das Schlimmste, was einem klassischen Logiker passieren kann. Aber es ist zugleich vollkommen alltäglich.) Kein Tausch tauscht Gleiches, sondern Glei ...

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