Wo ist der Zufall geblieben?Think about ..
Bei unserem Beispiel, der
Handschrifterkennung könnte die Inputschicht auch mehr oder
weniger als 784 Messpunkte haben und die Outputschicht mehr oder
weniger als genau 10? Etwa dann, wenn die zugrundeliegenden Bilder
ein anderes Format hätten. Bei einem Format von 100 * 100 Pixeln
hätte man eben 10.000 Messpunkte. Es gibt eine Vielzahl von
Modulationsmöglichkeiten. Man hätte einen entsprechend
höheren ökonomischen Aufwand, ohne ein reic ...
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Elitendemokratie und Meinungsmanagement
http://www.tele-akademie.de - Demokratie beruht auf der Idee, dass die Bürger zur politischen Selbstbestimmung befähigt sind. Inzwischen ist die Komplexität moderner Gesellschaften so groß geworden, dass kein Einzelner sie mehr zu erfass ...
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Samt Gaul voll ins Hindernis, Menge Unsinn, Das Individualprinzip in der Ökonomie (nicht lektorierter Rohentwurf)Der Inflationsritt aus der Krise
Es ist noch nicht lange her, da jubelte eine ganze Generation einer
ordo-liberalen Politik hinter her. Nicht mehr so viele, aber immer
noch einige deutlich sichtbar schwenken die Fähnchen der
Deregulation auf allen Märkten und ohne es wirklich zu wissen,
marschierten jene aus einem eigentlich ganz anderen, nämlich dem
sozial-liberalen Lager, als sie die Losung schrien: lieber 5%
Inflation als 5% Arbeitslosigkeit
im Gleichschritt mit den Ordo-Liberalen ins Gebüsch, um sich
dort schließlich ordentlich zu verirren. Viele vo ...
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Oma’s Küche, Arbeit im Saldo minus (nicht lektorierter Rohentwurf)Pleite durch Arbeit
Die
Staaten Europas haben zur Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen
nur wenige Flugzeugträger und sind bei den Militärbasen
selbst in ihrer Tradition als Kolonialmächte nicht mehr
relevant. Sie müssen andere Mittel anwenden. In unserem
Zusammenhang erinnern wir daran, dass die Wirtschaftsgeschichte der
EU von der EWG an eine politische Entscheidung war, die hauptsächlich
zur Friedenssicherung durch gemeinsame Wirtschaftsbeziehungen
zwischen Frankreich und Deutschland initiiert worden war ...
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Rückwärts zu nationaler Stärke? Politischer Schrittwechsel (nicht lektorierter Rohentwurf)In die post-industrielle Gesellschaft
Ein gutes hat diese Transformation der globalen
Wertschöpfungsketten auf den ersten Blick, mit jeder Form der
Deglobalisierung kämen wir einer ökologischen Produktion
ein Stück näher. Aber diese Vorstellung ist naiv und
gefährlich zugleich. Sie übersieht schreiende Evidenzen und
leidet an der massiven Einschränkung des Gesichtsfeldes im
Tunnelblick. Globalsierung hat z.B. in China wie in einer Vielzahl
von Entwicklungs- und Schwellenländern dazu geführt, dass
deren Arbeitskräfte, die als billige Lohnsu ...
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Homo oeconomicus, unter ungleichen Umständen, Reicher durch Schulden? (nicht lektorierter Rohentwurf)Blasenschwäche
Homo ludens oeconomicus
Spielende Kinder kooperieren nicht. Der Begriff
des homo ludens blieb deshalb dem Spiel vorbehalten, weil man davon
ausging, dass Kinder im Spiel komplexes menschliches Verhalten wie
z.B. Kooperation lernen, es also zunächst in der ganz frühen
Entwicklung nicht beherrschen. Die entscheidende, spieltheoretische
Frage dabei war auch schon bei Schiller, wie der Übergang vom
kindlichen Spiel zum Verhalten von Erwachsenen
funktioniert. Betrachtet man dieses Phänome ...
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Wenn die Freiheit wettetFreiheit und Zeugenschaft
Zurück zu Gott, der alles weiß.
Diese Sicht ist offensichtlich ebenfalls auf Dauer angelegt. Wenn
Gott weiß, dass die Menschen frei sind, dann sind s ...
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Bericht des Weltklimarates IPCC
Der Weltklimarat IPCC (Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen) ist das wissenschaftliche Gremium, welches den aktuellen
Stand zum Klimawandel zusammenträgt und dadurch den politischen Entscheidungsträgern eine klare Orientierung bei ihren Beschlüssen gibt.
Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) richteten 1988 den IPCC ein.
Seitdem hat der Weltklimarat bereits fünf sogenannte Sachstandsberichte veröffentlicht,
wie auch einige Sonderberichte. Diese beleuchten die neuesten Ergebnisse der Klimaforschung und zeigen die Risiken und Folgen des Kl ...
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Reinhard Hildebrandt - Das Verhältnis Staat und ZivilgesellschaftWie souverän ist das Volk?
1. Selbstrepräsentation der Repräsentanten
1.1 „Wir sind das Volk“ und die verlorene
Souveränität
Die trotzige Herausforderung des SED-Staats, zum
Ausdruck gekommen in dem vielstimmigen Ausspruch, „Wir sind das
Volk!“, entzog zwar nach der bedingungslosen Kapitulation 1945
dem von der Sowjetunion mit der Führung beauftragten
Personenkreis die Hoheitsbefugnisse und leitete die ...
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Nick Bostroms Vorstellung von superintelligenten MaschinenSuperintelligenz - Maschinenphantasmen
Auf
Nick Bostroms Buch Superintelligenz,
Frankfurt 2014, sind wir gestoßen, weil vorgeschlagen wurde,
Gedanken zu verfolgen, die die sich offenbar rasant entwickelnden
technischen Eingriffsmöglichkeiten ins menschliche Leben
betreffen. Die Frage vermochte in diesem Zusammenhang Interesse
auszulösen, was geschieht, wenn es gelingt, Maschinen zu
entwickeln, die die menschliche Intelligenz übertreffen.
Bostrom
macht es dramatisch und sieht, wie sein Buch im deutschen ...
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Heidi Luft zu Gerhard Roth und Nicole Strüber
Können wir nicht anders?
\"Macht\" das Gehirn die Seele?
HEIDI LUFT, im Januar
2015
Woher kommt meine
Begeisterung für dieses Buch? Nach einem Radio-Interview mit den
beiden Autoren war mein Interesse geweckt, das Wort „S ...
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Ästhetik: Rückblick auf AnfängePeter Brook macht seit 70 Jahren Theater
Zwei Videos zur Diskussion über Peter Brooks Reflexionen auf Regie ...
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Ästhetik: difference that makes a difference?
Schrumpfende Inhalte?
Bildende Kunst der Moderne und
Gegenwart macht es Betrachtern und Interpreten nicht eben leicht, die
Frage nach ihrem Inhalt zu stellen.
Diese Schwierigkeit besteht nicht wegen
der schieren Vielfalt möglicher Inhalte. Inhalt umfasst immer Mannigfaltigkeit.
Ist die Unterscheidung von Form und Inhalt noch irgendwie hilfreich
bei der Identifikation eines Objekts als ...
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Heideggers Pointe hyperbolischer RationalitätMehr Professionalität = mehr Begründung?
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Rede Martin Heideggers, »Der Satz vom Grund«, aus Heidegger,
Gesamtausgabe, Bd.10, S. 171 ff. Frankfurt 1997
(ursprünglich: 1955-1956))
Ist das so? Eine
schwierige Frage.
Die
Vorstellung traf auf heftigen Protest, dass zunehmende
Professionalisierung zugleich mit einem immer engmaschigeren
Begründen einhergeht. Ganz im Gegenteil, wo dauernd nur
begründet wird, läuft nichts. Wechselseitige
Begründungsüberbietung der professionellen Akteure findet
nicht statt. So wurde widersprochen.
Letztens
bin ich über auf ein Zitat des DS-Drogeriemarkt-Gründers
Götz Werner gestoßen, des derzeit vielleicht bekanntesten
Befürworters des bedingungslosen Grundeinkommens, der sinngemäß
sagte:
Wer etwas nicht will findet Gründe, wer ...
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Wann ein Text faschistisch ist und wann eine Person
Heidegger und „die schwarzen Hefte“
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Rede Martin Heideggers, »Der Satz vom Grund«, aus Heidegger,
Gesamtausgabe, Bd.10, S. 171 ff. Frankfurt 1997
(ursprünglich: 1955-1956))
Thomas Assheuer schreibt in DIE ZEIT online 27. Dezember 2013:
"Er
spricht vom Rasseprinzip" Nach seinen jetzt bekannt gewordenen
Ausfällen gegen die Juden lasse sich Heidegger nur noch schlecht
verteidigen.
Aber
muß es, wenn man wie wir Heideggers Rede über den Satz von
Grund liest, darum gehen, Heidegger zu verteidigen? Assheuer schreibt
– und ich lese mit. Anmerkungen in Doppelklammern von mir:
»Heidegger,
den viele für den genialsten Denker seiner Epoche halten, war
ein bekennender Nazi. Der Mann, dessen Buch Sein und Zeit "das
bedeutendste philosophische Ereignis seit Hegels Phä ...
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Anläßlich der Lektüre NietzschesSchaden und Schmerz
(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)
Ich
möchte auch diesmal meinem Protokoll der letzten Sitzung die
Form eines Kommentars geben. Diesmal vor allem zur recht
rätselhaften Äquivalenz von Schaden und Schmerz und zum
Begriff des Tausches natürlich
mit Blick auf Nietzsche, aber vor allem auch auf Marx.
Die Äquivalenz
von Schaden und Schmerz
Wert ist eine (Un-)Gleichung. (Das ist so ziemlich das Schlimmste, was einem klassischen Logiker passieren kann. Aber es ist zugleich vollkommen alltäglich.)
Kein Tausch tauscht Gleiches, sondern Glei ...
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