Europa in der Krise, Alexis tanzt, Leben an den Ufern des Acheron (nicht lektorierter Rohentwurf) Das europäische Modell
Europa ist in
der Krise. So sagt man überall, hört man von allen Seiten.
Deshalb gehört der Absatz über das europäische Modell
auch genau an diese Stelle der Philosophie des menschlichen Daseins.
Die europäische Krise bewegt seit dem Jahr 2010 Millionen von
europäischen Bürgern und eine ungeschätzte Zahl
außerhalb Europas weltweit. Wenn wir den Beginn der Krise ins
Jahr 2010 legen und damit den Ausbruch der griechischen
Staatsschuldenkrise datieren, ist das nicht ganz willk& ...
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“Marktversagen“ und ökonomische MachtGesellschaftliche Tauschverhältnisse als Basis ökonomischer Theorien
1. Die Ungleichheit in gesellschaftlichen Tauschverhältnissen
Auf welche Weise gesellschaftliche Tauschverhältnisse in Theorien
gegossen werden, entscheidet darüber, ob z.B. „Geld“
als zentrales Interaktionsmedium
der Tauschpartner angesehen wird. „Geld“ ist nur dann das
zentrale Interaktionsmedium, wenn unterschiedliche Machtpotentiale
der beteiligten Tauschpartner in der Theoriebildung unberücksichtigt
bleiben. Wenn Ware gegen Ware, Ware gegen Geld, Gebrauchswert gegen
Gebrauchswert, Arbeitskraftangebot gegen Arbeitslohn, zahlungsfähige
Nachfrage gegen quantitatives und qualitatives Warenan ...
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»... obgleich an sich von nicht sonderlicher Erheblichkeit«Vom verschwundenen Nichts bei Kant
Schöpfung
und Täuschung sind die beiden zentralen philosophischen Themen,
die den, der über sie nachdenkt, in Kontakt mit dem Nichts
bringt. Vergegenwärtigen wir uns Kants Problem: ...
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Zum Verbrechen geboren?
War es in der Philosophie seit Hegel spätestens unumstritten,
dass Freiheit zum Wesen der menschlichen Existenz gehört, was
leider nicht heißt, dass dieser Erkenntnis auch immer in den
folgenden philosophischen Systemen und Auffassungen der entsprechende
Stellenwert eingeräumt wurde, so stellte sich nach der Zeit des
Nationalsozialismus in Deutschland und den damals noch weitgehend
unembedded news vom Vietnamkrieg die Frage nach dem Ursprung des
„Bösen& ...
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in die Philosophiegeschichte zurückGround Zero
Vielleicht erinnern wir uns an dieser Stelle daran, was wir in den
Eingangskapiteln immer wieder und immer wieder neu von verschiedenen
Seiten aus betrachtet haben, nämlich die Erkenntnis, dass nichts
ist, ohne Grund. Dieses principium rationis sufficientis
steht heute stellvertretend als gemeinsamer Oberbegriff, als
gemeinschaftliche Wurzel aller Arten von Relation, wie sie in der
vorgestellten Welt erscheinen. Genauer gesagt, was immer wir
denken und uns vorstellen, wir tun dies immer auch, indem wir
Beziehungen, welcher Art auch immer, erkennen oder meinen ...
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Michael Seibel - Grenze als letales Denkmodell
Grenzen schließen
Eine
der ersten Assoziationen, die mit dem Wort Grenze
verbunden sind, dürfte der Gedanke des Schutzes und des
selektiven Austausches sein. Biologische Organismen etwa weisen
Grenzen gegen die sie umgebende Außenwelt auf. Im Begriff des
Organischen wird gedacht, dass es jeweils substantielle Kriterien
dafür gibt, was als Organ zum Organismus gehört und was
nicht. Organismen ohne Grenzen gibt es nicht. Im Begriff des
Organismus macht man sich eine bestimmte Vorstellung vom Leben
selbst. Man sieht Organismen vor sich im kontrollierten Austausch mit
ihrer Umwelt, der sie Energie entnehmen. Die Regeln, nac ...
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München VenedigDie Lust, weit zu gehen ...
Manchmal
wird es gerade dann richtig interessant, wenn alle sagen: „Jetzt
gehen Sie aber wirklich zu weit!“ Denn genau das bekommen Sie
zu hören, wenn Sie vorhaben, zufuß von München nach
Venedig zu gehen.
Gehen
wir los. Von München, am besten früh morgens - dann hat man
noch den ganzen Tag - geht es die Isar entlang über Pullach bis
Schäftlarn. Eigentlich gehört noch fast die H&au ...
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Die primäre Tätigkeit des UnbewußtenDer Wunsch
Freud
zur primären Tätigkeit des Unbewußten:
»Wir
zweifeln nicht daran, daß auch dieser Apparat& ...
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