Empirie und Induktionsproblem, Henne oder Ei? Hinterm Horizont der MiniaturisierungKeine Erkenntnis ohne Ähnlichkeit
Man weiß es nicht, aber man
vermutet es stark: Für menschliches Denken, das zu
Entscheidungen welcher Art auch immer kommen will, ist das Erkennen
von Ähnlichkeiten der elementarste erste Schritt, mit dem alles
anfängt. Wenn Menschen offensichtlich im Laufe der
Evolutionsgeschichte für etwas großes Talent entwickelt
haben, dann für die Entdeckung von Ähnlichkeiten. Auch
Metaphern, entlang deren ganz generell Denken und Sprechen
fortschreiten, gründen nicht zufällig in Bewegun ...
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Wo ist der Zufall geblieben?Think about ..
Bei unserem Beispiel, der
Handschrifterkennung könnte die Inputschicht auch mehr oder
weniger als 784 Messpunkte haben und die Outputschicht mehr oder
weniger als genau 10? Etwa dann, wenn die zugrundeliegenden Bilder
ein anderes Format hätten. Bei einem Format von 100 * 100 Pixeln
hätte man eben 10.000 Messpunkte. Es gibt eine Vielzahl von
Modulationsmöglichkeiten. Man hätte einen entsprechend
höheren ökonomischen Aufwand, ohne ein reic ...
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Die Idee der aufgehenden Sonne, Politik und Ökonomie in Griechenland, Europäische Quadratur, Europäische Finanzintegration (nicht lektorierter Rohentwurf)Austeritätspolitik und Wachstum
Es
gibt eine recht krisenfeste Transformation von Schuldenschnitten in
einer marktwirtschaftlichen Volkswirtschaft, die seit Jahrzehnten und
wenig theoretisch betrachtet sich ausgebildet hat. Das ist der Umgang
Japans mit seinen Staatsschulden. Das Land der aufgehenden Sonne
beweist jeden Tag, dass es sich durchaus bequem an den Ufern des
Acheron leben lässt, wenn man Schulden sich über einen
langen Zeitraum jeden Tag für ein wenig in der wärmenden,
aufgehenden Sonne verdunsten l&au ...
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Brennstoffzelle im Auto: Besser als Lithiumakkus?
Wir sind bei unserer Urteilsbildung, wenn sie aufs Ganze geht und gleichzeitig gehaltvoll bleiben muss, auf Teilhabe an verlässlich aufbereitetem empirisc ...
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Uneinheitliche Modelle – einheitliche Ziele, Uneinheitliche Ziele – einheitliche Modelle, Emergency Alert (nicht lektorierter Rohentwurf)Persönlich – aggressiv – dominant
Sind die
Strukturen im Management deutscher DAX-Konzerne noch geeignet, den
Veränderungen der Wirtschaft zumindest zu entsprechen? Oder
sogar sich an die Spitze von Veränderungsprozessen in ihren
Branchen zu setzen? Wird den Aktionärsinteressen im Management
entsprochen? Werden Arbeitsplätze, soweit das mikroökonomisch
bedingt ist, gesichert und auf dieser Ebene auch ein Beitrag zur
gesellschaftlichen Wohlfahrt geleistet?
Auf alle Fragen würden die An ...
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“Marktversagen“ und ökonomische MachtGesellschaftliche Tauschverhältnisse als Basis ökonomischer Theorien
1. Die Ungleichheit in gesellschaftlichen Tauschverhältnissen
Auf welche Weise gesellschaftliche Tauschverhältnisse in Theorien
gegossen werden, entscheidet darüber, ob z.B. „Geld“
als zentrales Interaktionsmedium
der Tauschpartner angesehen wird. „Geld“ ist nur dann das
zentrale Interaktionsmedium, wenn unterschiedliche Machtpotentiale
der beteiligten Tauschpartner in der Theoriebildung unberücksichtigt
bleiben. Wenn Ware gegen Ware, Ware gegen Geld, Gebrauchswert gegen
Gebrauchswert, Arbeitskraftangebot gegen Arbeitslohn, zahlungsfähige
Nachfrage gegen quantitatives und qualitatives Warenan ...
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Die AnfängeDem Nichts auf der Spur
Setzen wir uns also auf die Spur des Nichts.
Hier zunächst in der philosophischen Tradition, dann im 2. Teil in der Moderne bei Kant, dann 3. bei Hegel, im 4. Teil bei Sartre. Zu Schluß bei Derrida.
Sich auf die Spur des Nichts zu begeben
ist nicht ganz so leicht, denn ›ex nihilo nihil fit‹.
Aus nichts folgt auch nichts.
Parmenides soll das als erster gesagt haben und später Lukrez in
De rerum natura ...
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Herman Melville - Bartleby
Ich bin, ich muß es gestehn, nicht mehr der Jüngste.
Die Art meiner Berufsgeschäfte hat mich seit nunmehr dreißig
Jahren in ungewöhnlich enge Berührung mit einer in mancher
Hinsicht merkwürdigen, man kann wohl sagen sonderbaren Sorte von
Menschen gebracht, über die meines Wissens noch nie etwas
geschrieben worden ist – ich meine die Anwaltsschreiber, die
Kopisten in den Kanzleien der Advokaten. Ich habe ihrer eine ganze
Menge gekannt, beruflich sowohl wie privat, und könnte, wenn ich
wollte, allerlei Historien zum besten geben, zur Erheiteru ...
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Macht Ein Grenzfall des Bewusstseins
Wir bestimmen Macht als einen Grenzfall des Bewusstseins. Nicht,
dass wir meinen, Macht wäre nicht ubiquitär, im Gegenteil.
Als Vorstellung, wie als reale Macht, ist sie das. Wir müssen
also fragen: woher kommt diese Vorstellung von Macht? Wie kommt es
dazu, dass diese Vorstellung so verankert sein kann in unserem
Bewusstsein, dass sie Handlungen motiviert, die andere Menschen das
Leben kosten können? Und sie eben als diesen Grenzfal ...
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Auszug aus Schellings FreiheitsschriftDie Sehnsucht des ewige Einen,
sich selbst zu gebären.
Die Schlüsselstelle aus Friedrich Wilhelm Schellings
Philosophische Untersuchungen über das Wesen der menschlichen
Freiheit, 1809
„(…)
Da nichts vor oder außer Gott ist, so muß er den Grund
seiner Existenz in sich selbst haben. Das sagen alle Philosophen;
aber sie reden von diesem Grund als einem bloßen Begriff, ohne
ihn zu etwas Reellem und Wirklichem zu machen. Dieser Grund seiner
Existenz, den Gott in sich hat, ist nicht Gott absolut ...
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Vorschlag der Europäischen Stabilitäts InitiativeProposal zum Merkel-Plan
Zur Diskussion
Folgender Vorschlag des ESI zur Lösung des syrischen Flüchtlingsproblems wird gegenwärtig stark diskutiert.
Es lohnt, ihn einmal im Detail zur Kenntnis zu nehmen.
The Merkel Plan
This paper outlines how a ...
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Ästhetik: Unbestechlicher Blickkontakt - Urteil des Paris
Warum gerade diese?
Die Spannweite des mit dem Wort „Ästhetik“ gemeinten ist
mehr als weit.
Womit also beginnen? Mit dem Anfang. Mit einem ersten Blick.
Der freundliche Blickkontakt einer Mutter mit ihrem Baby. Wer Kinder hat,
weiß, wie sehr in solchen frühen Kontaktsituationen der
Gesichtsausdruck der Mutter den Säugling bewegt. Und im Gegenzug zeigt das
Kind der Mutter, was es fühlt.
In westlichen Kulturen etwa ab dem 2te ...
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