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Aus dem Inhalt:

Convergence – or not, Das englische Modell, Splendid Isolation, Party unter Palmen, Die Kleinen und die Großen (nicht lektorierter Rohentwurf)

Das irische Modell

Betrachten wir den Weg Irlands vom Armenhaus Europas zur „zweit-erfolgreichsten“ Volkswirtschaft in der EU und von dort in eine veritable Staatskrise und wieder zurück an die Finanzmärkte und zum Wirtschaftswachstum, dann fällt zunächst einmal das rasante Tempo auf. Über all da, wo man solche temporeichen Richtungswechsel erkennen kann, liegt die Vermutung nahe, dass die Milliarden von Transaktionen von irgend woher „gesteuert“ werden. Dies kann man in China deutlich erkennen, in Eur ...

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Die Welt als ein Verkäufermarkt, Arbeitsproduktivität - des Teufels Küche, Never Ending Story (nicht lektorierter Rohentwurf)

Eine Geschichte der Krisen

Gott hat die Kohle erschaffen, damit wir sie verwenden.

Kentucky war einst Boom Land. Hier im Harlan County, im Dorf Lynch, im gesamten Osten Kentuckys fuhren die Bergleute in die Stollen und holten die Kohle, viel Kohle, die hier in Massen lagerte für das energiehungrige Amerika ans Tageslicht. In einer Gegend, in der 80 Prozent der Einwohner weiße Evangelikale1 ...

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Magie des Geldes, Die Asymmetrie der Waren, Wild Oeconomy       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Marktwirtschaft - vollkommen unvollkommen

Der Begriff Markt1 ist eine Chimäre. Er gaukelt uns etwas vor und je aus welchem Blickwinkel etwas anderes. Eine Vorstellung von einem bunten Treiben von Handwerkern und Produzenten, die ihre Waren zum Kauf präsentieren und Interessenten, die sich einen Überblick über das Angebot verschaffen, Preise und Qualität vergleichen, sowie Kunden, die die Waren schlussendlich dort einkaufen und damit ihre Bedürfnisse befri ...

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Strukturwandel der Marktwirtschaft? Feudale Reminiszenzen, Kunstmarkt: Erneuerung ausgeschlossen       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Aufstand des Marktes

Der Kunstmarkt ist also im eigentlichen Sinne und Selbstverständnis der Marktwirtschaft kein Markt. Und trotzdem funktioniert er wie ein Markt, wie ein Quasi-Markt. Natürlich muss an dieser Stelle die Frage gestellt werden, ob die Unterschiede zwischen dem Kunstmarkt und den ’normalen‘ Märkten auf etwas hindeuten, was vielleicht einen Strukturwandel innerhalb der Marktwirtschaft bedeuten kann, oder ob diese Unterschiede gewissermaßen die ganze Bandbreite der Marktwirtschaft ausmessen?

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Produktivkraft – Theoretische Ansätze, neue Wachstumstheorien, die Erfindung des Geldes       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Produktivkräfte und Technischer Fortschritt

Die Technik, die man gemeinhin mit technischen Fortschritt in Verbindung bringt, ist allein deshalb schon mehr als sie ist. Nicht alles an Technik wird mit technischem Fortschritt assoziiert, aber wenn, dann trägt dieser technische Gegenstand schon eine Bedeutung, die weit über ihn als Gegenstand hinausweist; ein Computer ist dann eben nicht einfach mehr ein Computer, ein Auto kein Auto und ein Haus kein Haus mehr. Es scheiden sich also irgendwo die Geister bzw. ein technischer Gegenstand bleibt ein seelenloses Ding, ...

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Der immaterielle Wert des Eigentums, Eigentum und Marktwirtschaft, Eigentum und Volkswirtschaft       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Der Zins

Gesellschaften oder Staatsformen, die kein Privateigentum kennen, kennen auch keinen Zins. Es gibt heute davon nur noch wenige. Wir haben uns die Gleichung: Mehr Güter gleich mehr Wohlstand etwas genauer angeschaut und dabei festgestellt, dass Wohlstand nicht ganz aufgeht in der rechnerischen Verteilung des BIP auf die Köpfe einer Volkswirtschaft. Wir haben uns die These angesehen, die behauptet, Wohlstand ist eine Gleichung, bei der der Referenzzins eine gewichtige Rolle spielt, insofern seine Auf- und Abwertung ma&sz ...

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Wandel der Wertschöpfung, Wachstum in Unordnung, Perpetuum immobile       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Reich durch Verlust

Besonders börsennotierte Großunternehmen schaffen es immer wieder, hohe Renditen auszuschütten, obwohl sie negative Gewinne bilanzieren. Schaut man auf die Passivseite der Bilanz, dann befinden sich dort die Summen aller von Kapitalgebern dem Unternehmen zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln. Diese imponierenden Vermögensgüter sind also keine von den Eigentümern einer Unternehmung zu dessen Finanzierung aufgebrachten oder als wirtschaftlicher Gewinn im Unternehmen belassenen Verm&ou ...

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Wenn die Freiheit wettet

Freiheit und Zeugenschaft

Zurück zu Gott, der alles weiß. Diese Sicht ist offensichtlich ebenfalls auf Dauer angelegt. Wenn Gott weiß, dass die Menschen frei sind, dann sind s ...

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Informationsmedien - Reichweiten in Deutschland 2018

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Protokoll vom 16.3.2016

Kultur und Identität

Mit vergleichsweise grober Axt haben wir den Begriff der Kulturellen Identität in zwei Teile zerlegt. Zwei Begriffe sind zusammen: Kultur und Identität. ...

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Walter Tydecks zu: Biomedizinische Erneuerung des Menschen oder neuer Übermenschwahn?

Mensch 2.0

Einleitung Citizen Cyborg ist der Titel eines 2004 erschienenen Buches von James Hughes (seit 1984 buddhistischer Mönch, Soziologie-Abschluss in Chicago, unterrichtet Bioethik am Trinity College in Connecticut, 2004-2006 Präsident der World Transhumanist Association, Präsident des Institute for Ethics and Emerging Technologies). Citizen Cyborg könnte frei übersetzt werden mit »Bürgerrechte für künstliche intelligente Wes ...

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Ästhetik: difference that makes a difference?

Schrumpfende Inhalte?

Bildende Kunst der Moderne und Gegenwart macht es Betrachtern und Interpreten nicht eben leicht, die Frage nach ihrem Inhalt zu stellen. Diese Schwierigkeit besteht nicht wegen der schieren Vielfalt möglicher Inhalte. Inhalt umfasst immer Mannigfaltigkeit. Ist die Unterscheidung von Form und Inhalt noch irgendwie hilfreich bei der Identifikation eines Objekts als ...

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Heideggers Pointe hyperbolischer Rationalität

Mehr Professionalität = mehr Begründung?


(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Rede Martin Heideggers, »Der Satz vom Grund«, aus Heidegger, Gesamtausgabe, Bd.10, S. 171 ff. Frankfurt 1997 (ursprünglich: 1955-1956))

Ist das so? Eine schwierige Frage. Die Vorstellung traf auf heftigen Protest, dass zunehmende Professionalisierung zugleich mit einem immer engmaschigeren Begründen einhergeht. Ganz im Gegenteil, wo dauernd nur begründet wird, läuft nichts. Wechselseitige Begründungsüberbietung der professionellen Akteure findet nicht statt. So wurde widersprochen. Letztens bin ich über auf ein Zitat des DS-Drogeriemarkt-Gründers Götz Werner gestoßen, des derzeit vielleicht bekanntesten Befürworters des bedingungslosen Grundeinkommens, der sinngemäß sagte: Wer etwas nicht will findet Gründe, wer ...

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Anläßlich der Lektüre Nietzsches

Fesselung ... Selbstfesselung?

(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)

Da sind wir also mitten in Nietzsches „Zur Genealogie der Moral“. Wir habe uns als Entrée noch einmal Abschnitt 1 aus der zweite Abhandlung: »Schuld«, »schlechtes Gewissen« und Verwandtes angesehen, um wieder ins Thema zu kommen und haben Nietzsches Aufgabenbeschreibung der Genealogie diskutiert: „Ein Thier heranzüchten, das versprechen darf“. Warum sagt er eigentlich nicht: Einen Menschen erziehen, der versprechen darf? Tiere können nicht versprechen. Hören wir auf, Tiere zu sein, indem wir versprechen lernen? ... mehr