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Aus dem Inhalt:

Modell Europa – eine Sackgasse? Wohlstand zum Nulltari, eine reine Geldangelgenheit (nicht lektorierter Rohentwurf)

Erzwungener Beistand

Die Notenbankpolitik der EZB hat unserer Ansicht nach die marktwirtschaftlichen Regeln der Kapitalmärkte außer Kraft gesetzt und klammen Staaten und unseriös haushaltenden Regierungen durch ihre Niedrigzinspolitik einen Zugang zu den Kapitalmärkten erzwungen. Natürlich kann man in diesen Fällen nicht die normale Vorstellung einer Zwangswirkung unterstellen, sie ist spezieller. In unseren Kontexten, wenn der Begriff Zwang auftaucht, dann haben wir staatliche Rechtsmittel zur Durchsetzung von Interessen im Auge. Diese Rechtsmittel b ...

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Liquiditätsprobleme im Interbankenhandel, Das rechte Kleid zum gegebenen Anlass       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Inflationszielstrategie - Das Patchwork aus Politik, Finanzwirtschaft und Realwirtschaft

Geht es darum, die Liquiditätsprobleme im Interbankenhandel und bei den Geschäftsbanken zu bekämpfen, dann greift man zur Fristigkeitsverlängerung bzw. Ausdehnung von Laufzeiten bei Liquiditätsoperationen. Das klingt technisch, ist aber nichts anderes als die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit wichtiger Finanzmärkte, die alleine nicht mehr marktfähig sind. Auch bei der Definition der zentralbankf ...

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Homo oeconomicus, unter ungleichen Umständen, Reicher durch Schulden?       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Blasenschwäche

Homo ludens oeconomicus

Spielende Kinder kooperieren nicht. Der Begriff des homo ludens blieb deshalb dem Spiel vorbehalten, weil man davon ausging, dass Kinder im Spiel komplexes menschliches Verhalten wie z.B. Kooperation lernen, es also zunächst in der ganz frühen Entwicklung nicht beherrschen. Die entscheidende, spieltheoretische Frage dabei war auch schon bei Schiller, wie der Übergang vom kindlichen Spiel zum Verhalten von Erwachsenen funktioniert. Betrachtet man dieses Phänome ...

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Schwankender Relativismus, Armutszeichen       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Armut des wissenschaftlichen Reichtums

Tutti fratelli

Brüderlichkeit bildet die moralische Grundlage der sozialen Marktwirtschaft. Aus ihr wird ein moralisches Prinzip abgeleitet, das Prinzip der Solidarität, das dann zum Tragen kommt, wenn eine einzelner Mensch oder Gruppen in materielle Not geraten, die mit der Wirtschaftsordnung, also mit der Marktwirtschaft selbst etwas zu tun hat. Etwa im Krankheitsfall oder durch andere, nicht selbst verschuldete Notfälle wie Armut, Arbeitslosigkeit in einem eingeschränkten Sinne usw ...

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Theater

Was für ein herrliches Theater!

Friedrich Schiller, (2017) Die Räuber - Residenztheater München - Regie: Ulrich Rasche (2017) Peter Handke, (1966) Publikumsbeschimpfung - Uraufführung im Frankfurter Theater am Turm, Regie: Claus Peymann Thomas Bernhard, (1984) Der Schein trügt - Uraufführung im Schauspielhaus Bochum, Regie: Claus ...

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Différance - Derridas Argument

Zur Lektüre steht Derridas Vortrag DIE DIFFÉRANCE vom 27. Januar 1968 vor der Société française de philosophie1.

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Es gibt keinen inneren Zwang in Gruppen, Zwang auszuüben

Größer als der Mount Everest

Macht ist gesetzgebend und steht daher gleichsam per definitionem ausserhalb des Gesetzes. Individuelle Machtphantasien haben immer auch etwas zu tun mit Gesetzlosigkeit. Der Outlaw, der Gesetzesbrecher träumt von einer Gesellschaft oder Welt, die von ihm allein bestimmt ist. Insofern ist der Outlaw auch gleichzeitig ein ‚Weltverbesserer‘. Die Bandbreite dieser Form von Machtphantasien umschließt Politiker und Pubertierende genau so wie Konzernvorstände, Literaten wie Country Sängerinnen. Zum Glück nicht alle aus den jeweiligen G ...

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Bilderflut - starke Bilder

Die Metapher der Bilderflut Man warnt uns. Eine Welle habe uns überrollt. Man spricht von Bi ...

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a propos Beuys

Ich würde gern ein klareres Bild davon gewinnen, was an der Arbeit Josef Beuys' es eigentlich war, das ihm seine außerordentliche hohe Resonanz eingebracht hat und in welchem Umfeld es dazu kam. Mehr als eine vorläufige Plausibilisierung erwarte ich nicht. Ich geh& ...

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Herkunft und Kontext zweier Goethezitate

Heideggers Goethe


(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Rede Martin Heideggers, »Der Satz vom Grund«, aus Heidegger, Gesamtausgabe, Bd.10, S. 171 ff. Frankfurt 1997 (ursprünglich: 1955-1956))

Woher hat Heidegger die beiden Textzeilen, die er in seiner Rede „der Satz vom Grund“ zitiert? „Doch Forschung strebt und ringt, ermüdend nie, Nach dem Gesetz, dem Grund, Warum und Wie.“ von da hat er sie ... Chinesisch-Deutsche Jahres- und Tageszeiten. ... mehr


Zur Begründung der Ethik bei Emmanuel Lévinas


Emmanuel Lévinas:
„Der Krieg macht die Moral lächerlich.“

(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen zur Ethik am Rande einer Lektüre von Emmanuel Lévinas, »Totalität und Unendlichkeit, Versuch über die Exteriorität«, Freiburg/München 1993 2002 (Original: »Totalité et Infini: essai sur l'extériorité«, 1961))

Nochmals zum Einstimmen die Textpassage „Das Selbe und das Andere“, aus Emmanuel Lévinas Buch 'Totalität und Unendlichkeit': »„Das wahre Leben ist abwesend.“ Aber wir sind auf der Welt. In diesem Alibi erhebt und hält sich die Metaphysik.« Vielleich ...

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Hölderlins Krypto-Romatik

Urteil und Sein

Urteil

ist im höchsten und strengsten Sinne die ursprüngliche Trennung des in der intellektualen Anschauung innigst vereinigten Objekts und Subjekts, diejenige Trennung, wodurch erst Objekt und Subjekt möglich wird, die Ur=Teilung. Im Begriffe der Teilung liegt schon der Begriff der ge ...

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