Philosophische GrundlagenEinleitung
Einleitung
Heute eine Philosophie des menschlichen Daseins zu entwerfen, scheint
höchst zweifelhaft. Wer braucht so etwas? So fragen nicht nur
solche Menschen, die mit dem, was sie aus der philosophischen
Öffentlichkeit in jüngeren Zeiten erreicht hat, wenig
anfangen können; so fragen auch wir. Die phi ...
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Ein GedankenexperimentKünstliche Intelligenz, platonistisch gedacht
Die typische Forschungssituation, vor der Künstliche
Intelligenz (KI) und letztlich jede Forschung an Massendaten steht,
ist die Suche nach verborgenen Mustern.
In hinreichend umfangreichen Datenmassen lassen sich praktisch
beliebig viele Muster entdecken. Beides, Muster zu entdecken oder
Muster in Material einzuzeichnen, ist letztlich nichts weiter als ein
ästhetischer Akt. Mit der Entdeckung eines Musters ist also noch
nichts darüber gesagt, ob das Muster irgend einen Si ...
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ExcerptYuval
Harari, 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert
(Im Folgenden werden die zentralen Thesen von Hararis Buch wiedergegeben,
ohne dass die Fundstellen im Einzelnen immer genau bezei ...
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Woran halten sich Propheten? - Und woran sollten sie sich besser halten?Offene Systeme – Energie und Information
Ein Physiker, der es gewohnt ist,
offene Systeme zu beschreiben, Systeme, die im Austausch mit
irgendeiner Art von Umwelt stehen, könnte auf die Idee kommen,
solche Technologielisten wie Kohle, Stahl, Transpor ...
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...sondern nur politische MachtIndividuelle Macht gibt es nicht!
Nicht immer macht es Sinn, das Ergebnis eines Gedanken oder die
Antwort auf eine zentrale Frage wie die: Was ist Macht? so sie schon
vorliegt, auch gleich niederzuschreiben. Nicht, wenn die Absicht wie
in diesem Kapitel ist, dass jeder, der es liest und sich wirklich mit
der Frage beschäftigen will, dies auch auf seine Art und Weise
tun kann. Denn bei der Frage um die Macht geht es in unserer Zeit so
sehr auch um die eigenen Überzeugungen, die, wenn sie ...
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Walter Benjamin - Die Aufgabe des Übersetzers
Nirgends erweist sich einem Kunstwerk oder einer Kunstform
gegenüber die Rücksicht auf den Aufnehmenden für deren
Erkenntnis fruchtbar. Nicht genug, daß jede Beziehung auf ein
bestimmtes Publikum oder dessen Repräsentanten vom Wege ab ...
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Kurzabriss zur Geschichte des Begriffs›Macht‹
Der Begriff ›Macht‹ ist ein Grundbegriff beim
Verständnis des Menschen als eines einerseits sozialen und
andererseits handlungs- und entscheidungsfähigen Wesens. Er ist
einigermaßen klar abgrenzbar gegen ›Herrschaft‹,
›Gewalt‹ und ›Terror‹.
Gesellschaft,
Handlung, Freiheit, Wille und Subjekt haben offenbar Querverweise zu
Macht, Herrschaft, Gewalt un ...
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Zum Ende der Ideengeschichte eines KonstruktsWas es heißt, die Persönlichkeit zu kennen
Von Zeit zu Zeit ist es nötig, sich vor Augen zu halten, was Wissen
in einer empirischen Sozialwissenschaft bedeutet, wie es dort
generiert wird, und wo der wesentliche Unterschied zum Alltagswissen
liegt. Denn das ist sehr unübersichtlich geworden.
Wo
liegen zum Beispiel die grundlegenden Unterschiede, ob ich etwas über
bestimmte, mir bekannte Menschen weiß, oder ob ein Psychologe
behauptet, die Persönlichkeitsmerkmale derselben Menschen zu
kennen?
Der
erste gravierende Unterschied: Der Psychologe kennt diese Menschen
gar nicht. Ich hingegen kenne sie. Ich lebe mit ihnen zusammen. Aber
selbstverständlich muss er sie auch nicht kennen. Es reicht,
wenn sie seine Fragebögen ausfüllen. Denno ...
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Sinn ... mit/gegen ... Wissen
Was
war uns nach unserem Brainstorming zum Phänomen Glauben, so
unvollständig und im einzelnen zufällig es auch sein
mochte, aufgefallen?
Glauben
ist offenbar eine ausgezeichnete Form des mentalen Bezugs jedes
Menschen auf Mannigfaltiges. Das ist u.a. aus folgendem Grund für
einen Philosophen bemerkenswert: Die Philosophie hat sich die meiste
Zeit über weit interessierter mit der menschlichen F&au ...
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