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Aus dem Inhalt:

Die Digitale Diktatur

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Brennstoffzelle im Auto: Besser als Lithiumakkus?

Wir sind bei unserer Urteilsbildung, wenn sie aufs Ganze geht und gleichzeitig gehaltvoll bleiben muss, auf Teilhabe an verlässlich aufbereitetem empirisc ...

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Mangel vs. Sein       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Angst vor dem Wettbewerb

Die Angst vor dem Wettbewerb scheint sich ins Unermessliche zu steigern, betrachtet man die staatsdirigistischen Maßnahmen, die zur Zeit in den großen Volkswirtschaften um sich greifen und wie in einer Art Selbstansteckung die Märkte und die Institutuionen, die zum Schutz des freien Wettbewerbs gegründet wurden, infizieren. Renationalisierung der Wirtschaft, vor allem des Kapitals und Protektionismus sind an der Tagesordnung und antworten auf die inhärenten negativen Auswirkungen der sog. Globalisierung auf die nationalen Volkswirtschaften. Mit den Ve ...

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Liquiditätsprobleme im Interbankenhandel, Das rechte Kleid zum gegebenen Anlass       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Inflationszielstrategie - Das Patchwork aus Politik, Finanzwirtschaft und Realwirtschaft

Geht es darum, die Liquiditätsprobleme im Interbankenhandel und bei den Geschäftsbanken zu bekämpfen, dann greift man zur Fristigkeitsverlängerung bzw. Ausdehnung von Laufzeiten bei Liquiditätsoperationen. Das klingt technisch, ist aber nichts anderes als die Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit wichtiger Finanzmärkte, die alleine nicht mehr marktfähig sind. Auch bei der Definition der zentralbankf ...

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Schwankender Relativismus, Armutszeichen       (nicht lektorierter Rohentwurf)

Armut des wissenschaftlichen Reichtums

Tutti fratelli

Brüderlichkeit bildet die moralische Grundlage der sozialen Marktwirtschaft. Aus ihr wird ein moralisches Prinzip abgeleitet, das Prinzip der Solidarität, das dann zum Tragen kommt, wenn eine einzelner Mensch oder Gruppen in materielle Not geraten, die mit der Wirtschaftsordnung, also mit der Marktwirtschaft selbst etwas zu tun hat. Etwa im Krankheitsfall oder durch andere, nicht selbst verschuldete Notfälle wie Armut, Arbeitslosigkeit in einem eingeschränkten Sinne usw ...

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Alltägliche Formen des (Mit-)Entscheidens

Demokratische Qualitätskriterien

Ist die Demokratie überhaupt etwas, das stabil oder nicht stabil sein kann oder bezieht sich die Frage nach Stabilität und Gefährdung nicht vielmehr auf den Staat oder die bestehende Sozialordnung? Die Demokratie ist eine Form, eine Staatsform, ein Set von Verfahren und öffentlichen Diskussionen, das historisch und lokal recht weit variiert. Aber welche? Lincoln formuliert: "government of the people, by the peop ...

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Die Friedenspreisrede 2016 von Carolin Emcke

Zugehörigkeit
und die Freiheit, anders zu sein

Nicht alle, aber viele, die vor mir hier standen, haben nicht allein als Individuen, sondern sie haben auch als Angehörige gesprochen. Sie haben sich selbst verortet in einem Glauben oder einer Erfahrung, in der Geschichte eines Landes oder einer Lebensform – und darauf reflektiert, was das heißt, als chinesischer Dissident, als nigerianischer Autor, als Muslim, als Jüdin hier in der Paulskirche zu sprechen, in diesem Land, mit dieser Geschichte.

Für diejenigen, die hier oben, mit dieser Perspektive sprechen durften, bedeutete es oft auch, aus und von einer ...

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So absolut wie möglich - ein Neubeginn der Kunst nach 1945

Gruppe ZERO

„Das ruhige Leben ist verschwunden. Der Begriff der Geschwindigkeit ist konstant im Leben des Menschen. [...] Der Mensch wird immer gefühlloser erstarrten Bildern gegenüber, die keinen Sinn für Vitalität verraten. Die unbeweglichen Bilder von früher befriedigen nicht mehr die Wünsche des neuen Menschen, der geformt wird vom Aktionsdrang und vom Zusammenleben mit der Mechanik, was eine beständige Dynamik erfordert. Die Ästhetik organischer Bewegung ersetzt die ästhetische Kraftlosigkeit ersta ...

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Anläßlich der Lektüre Nietzsches

Wo die Moral herkommt

(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)

„Ulrich hatte jedoch damals keineswegs die Absicht, für Moosbruggers Schicksal auch im weiteren Verlauf zu sorgen. Die entmutigende Mischung von Grausamkeit und Erleiden, die das Wesen solcher Menschen ist, war ihm ebenso unangenehm wie die Mischung von Genauigkeit und Fahrlässigkeit, die das Merkmal der Urteile bildet, die man über sie zu fällen pflegt. Er wußte genau, (...) daß der Staat schließlich Moosbrugger umbringen wird, weil das in einem solchen Zustand der Unfertigkeit einfach das Klarste, Billigste und Sicherste ist.“ (Robert Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, Hamburg 1970, S 244) ...

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Anläßlich der Lektüre Nietzsches

Fesselung ... Selbstfesselung?

(Ausschnitte aus Gruppendiskussionen vor dem Hintergrund einer neuerlichen Lektüre von Nietzsches »zur Genealogie der Moral«)

Da sind wir also mitten in Nietzsches „Zur Genealogie der Moral“. Wir habe uns als Entrée noch einmal Abschnitt 1 aus der zweite Abhandlung: »Schuld«, »schlechtes Gewissen« und Verwandtes angesehen, um wieder ins Thema zu kommen und haben Nietzsches Aufgabenbeschreibung der Genealogie diskutiert: „Ein Thier heranzüchten, das versprechen darf“. Warum sagt er eigentlich nicht: Einen Menschen erziehen, der versprechen darf? Tiere können nicht versprechen. Hören wir auf, Tiere zu sein, indem wir versprechen lernen? ... mehr